Sonntag, August 20, 2000

TBO-Indiana

Am Wochnende ham wa Rollnspile gespilt. Sint east foll duach di Gegänt gerolld unt Villeroy is gegn eine Strassnlateane geknalldt. Dann ham wa Kaubeu un Indiana geschpiehldt. Dea Kaoboi wa ich (wegn dea Knare!) Boch woltä dea Indianabosz sein unt Villey sa aus wi einee Mischunk aus MickiMaus unt dem Ostakanickl.


Das ham Boch unt ich Villeroy aba nich gesacht,weil wia iem nich aufe Neavn geen wolltn unt waiel Villy imma so schnell gritzich wead.

1 Kommentar:

TBO-Kommentare hat gesagt…

Nach eingehendem Studium dieses kuriosen Falles und Rücksprache mit
mehreren rennomierten Kollegen bin ich zu einem überraschenden Urteil gelangt.
Dies ist der erste Fall, in dem beim Entführer das Stockholm-Syndrom
auftritt! (nicht Helsinki-Syndrom! Das Stockholm-Syndrom ging 1973 nach einem
Banküberfall in der schwedischen Hauptstadt in die wissenschaftliche
Literatur ein, nachdem sich dort zwischen den Kidnappern und einigen Geiseln ein
freundschaftliches Verhältnis entwickelt hatte.) Die Geiseln hingegen scheinen nicht über das intellektuelle Potential zu
Verfügen, ihre Situation zu erkennen. Ein anderen Ansatz wäre, daß die
Geiseln
ebenfalls unter dem Stockholm-Syndrom leiden. In diesem Fall ist ihre
offensichtliche Verbrüderung mit dem Entführer ein rein unterbewußter Vorgang.
Er
dient ausschließlich der Bewältigung dieser Streßsituation und wird
dadurch ausgelöst, daß die Opfer der Entführung unter dem permanenten Angstzustand
auf Dauer nicht überleben könnten. Das Unterbewußtsein sucht sich dann
einen Weg, diesen Zustand zu beenden. Nach einem (hoffentlich) glücklichen
Ende dieser Entführung wäre vermutlich eine längere, psychotherapeutische
Behandlung der Opfer nötig, zu der ich selbstverständlich gern zur Verfügung
stehe.
Entfüh... äh Zooweata, ab hier darfst Du nicht mehr lesen!

Zurück zu meiner Eingangs geäußerten Diagnose..., oh, einen Moment bitte:
ZOOWEATA!!! ICH HABE GESAGT, AB HIER NICHT MEHR LESEN!!!
So! Da dies der erste Fall ist, bei dem der Täter unter dem
Stockholm-Syndrom leidet, ist der Täter für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert. Ich
sehe freudig der Verhaftung des Täters und seiner anschließende
Einlieferung in mein Institut für forensische Psychatrie entgegen. Dort wird der Täter
mit
Hilfe von Psychopharmaka, z.B. Aponal (R), Fluctin (R) oder
schlimmstenfalls auch Autan (R), und Elektroschocks psychisch seziert werden. Ich werde
mit meinen Mitarbeitern versuchen, ein Konzept zu erarbeiten mit dem man
künftig die Täter bereits während der Entführung mit dem Stockholm-Syndrom
"infizieren" kann, so daß künftig Entführungen für die Opfer mit einem
Kurzurlaub vergleichbar wären.


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Pschüschologe